Katharina Hinz (geb. Happel)
Pressestimmen
Töne, die schwingen und schweben
Katharina Hinz und das Vokalensemble Lüneburg führen ins Romantische

LZ, 19.02.2018

Dazwischen setzte Katharina Hinz mit zwei Rhapsodien (op. 79) von Brahms und den ersten drei "Liedern ohne Worte" (aus op. 19) von Mendelssohn-Bartholdy virtuos klangintensive Solo-Akzente voll dramatischer und träumerischer Impulse ... Zuletzt die abwechslungsreich und charakterstark gesungenen Zigeunerlieder: Katharina Hinz begleitete das Vokalensemble mit viel Gespür für deren Eigenheiten und Stimmungen, kraftvoll und schwerelos, beherzt und mit emotionaler Wärme.

Der Klang des Frühlings
Konzerte des Kammerchors St. Michaelis in der Abtskapelle

LZ, 17.02.2015

Energetisch auftrumpfend ist die Ballade g-Moll, op. 118, die Katharina Hinz mit expressiver Wucht gestaltete, während sie die beiden vorausgegangenen Intermezzi eher getragen anlegte. Elegisch bis expressiv: Eckpunkte von Brahms musikalischem Kosmos, die von der Pianistin mit Sensibilität und Finesse ausgehorcht wurden, handwerklich souverän, künstlerisch mit klarer Tuchfühlung zum romantischen Duktus.

Hochgenuss auf drei Instrumenten
Trio mit Geige, Cello und Klavier glänzte mit Werken romantischer Meister

Segeberger Zeitung, 24.03.2015

Katharina Hinz gestaltete durch differenzierte Anschlagskunst und exzellente Balance ein romantisches Tongemälde auf dem Flügel.

Sopran und Klavier im munteren Brahms-Disput
Einmaliges Konzert im Winsener Marstall vor 70 Gästen - und mit dem "Sandmännchen war selbst der Ausklang ein besonderes Vergnügen

Winsener Anzeiger, 27.08.2015

Ohne Zugaben geht gar nichts in der dritten Winsener Brahms-Woche, und nach einem brillanten Konzert verabschiedeten sich die Sopranistin Hanna Zumsande und die Pianistin Katahrina Hinz im Marstall von ihren 70 Zuhörern mit dem "Sandmännchen" als Zugabe... Kann ein Abend schöner ausklingen?!

Himmlische Längen
Barnstedts Gutskapellen-Saison endet mit Musik von Schubert

LZ, 09.10.2012

Katharina Happel gestaltete mit Hamburger Freunden, dem Violinisten Stefan Wagner und der Cellistin Olivia Jeremias, ein niveauvolles und melodieberauschtes Schubert-Programm. In Barnstedt offenbarte die in Dresden, Karlsruhe und Zürich ausgebildete Pianistin, die sich auf Liedbegleitung und Klavierkammermusik spezialisiert hat, ihre Fähigkeiten als Solistin und Kammermusikpartnerin.

Feinfühlig nachempfundene Melodien und Dynamik bei ausgewogenen Tempi prägten die Interpretation der Sonate in A-Dur für Violine und Klavier. Stefan Wagner, seit 20 Jahren 1. Konzertmeister des NDR-Sinfonieorchesters, ist für sein stilsicheres und allen Schwierigkeiten gewachsenes Geigenspiel bekannt. Von seiner besten Seite zeigte sich sein klassisch schönes, diszipliniertes Schubert-Spiel, das ausgezeichnet zu Katharina Happels geradliniger feinsinniger Auffassung passte.

Eine Sonderbegabung in ihrem Fach ist die 1. Cellistin des Philharmonischen Staatsorchesters der Hamburgischen Oper, Olivia Jeremias. Schuberts grandiose Arpeggione-Sonate für Violoncello und Klavier scheint ihr auf den Leib geschrieben. Mit ihrer beseelten Art, die Besonderheit jedes Motiv- und Melodiebogens auszukosten, bis ins Detail raffiniert und dabei sehr überzeugend zu artikulieren und dynamisch extrem weite Bögen zu spannen, spielte sich die temperamentvolle Cellistin in die Herzen der Zuhörer. Katharina Happel begleitete als exzellente Duo-Partnerin.

Schuberts "himmlische" Längen konnten hier schon nicht lang genug sein, so auch nicht im Klaviertrio B-Dur op. 99. Pure Klangschönheit und eine späürbare Leidenschaft der Musiker samt einem Faible für ein wenig Wiener Schmäh bündelten sich hier. Das Publikum in der ausgebuchten Gutskapelle applaudierte begeistert und bekam eine Satzwiederholung als Zugabe.

Klangzauber-Aufführung der "Schönen Müllerin" im Klosterkonzert

AZ, 5.6.2012

"Der Auftritt kann nur ein Ohrenschmaus genannt werden. Die 20 Lieder sind eine anspruchsvolle Aufgabe, die Dietmar Sander und seine Begleiterin bravourös meisterten. Absolut textverständlich der Sänger, immer präsent, aber nie aufdringlich die Pianistin. Sander ist souverän und kompromisslos ein Anwalt der interpretatorischen Einheit von Wort und Musik. Augenzwinkernd und lustvoll, in einer Mischung aus Lyrik, Kraft und Wärme, brachte Sander die klanglichen Feinheiten der Musik bewegend zur Geltung. Es war zum Niederknien!"

Leidenschaft und Melancholie
An die ferne Geliebte - Beethoven in Variationen

LZ, 10.01.2012

"Mehr ging nicht. Der Saal randvoll, das Programm opulent, mit Instrumentalisten, einem Sänger und Tänzern. Beethovens Sonate in A-Dur op. 69 bildete das Fundament, wiedergegeben von Katharina Happel und Olivia Jeremias, Solocellistin der Hamburger Philharmoniker. Drei Künstler vom Hamburg Ballett verantworteten die choreografische Reflexion. Radtkes Einfälle konzentrierten sich auf die Ausgelassenheit juvenilen Feuers, das die Tänzer mit Verve zur Entfaltung brachten. Die Zuschauer jubelten über den hochkarätigen Ballett-Beitrag, bedachten Musikerinnen und Sänger ebenfalls mit üppigem Beifall und Bravos."

Elfentanz und Zug der Zwerge

AZ, 11.7.2011

"Ein Ständchen Euch zu bringen" war die Programmüberschrift eines gelungenen Liederabends in der Klosterkirche Medingen, feinfühlig musiziert von Dietmar Sander und Katharina Happel. Dietmar Sander zeigte enorme Vielfalt der Stimme - sehr modulationsfähig, klangschön, voller Volumen und Dramatik und auch zart, warm, leise und inniglich. Dazu das tolle Miteinander der Pianistin Katharina Happel, die akzentuiert und leidenschaftlich das Klangpoetische, Glühende, Schwärmende traf."

Gegen den Strom

DNN, 16.2.2011

"Ein bemerkenswert abwechslungsreiches Programm war zu hören, noch dazu auf hohem technischen und interpretatorischen Niveau. Die Auswahl zeugte von der stilistischen Bandbreite, über die die Cellistin Olivia Jeremias mühelos in Perfektion verfügt. Sie präsentierte sich zudem als vitale und temperamentvolle Musikerin, spieltechnisch hervorragend und ungemein ausdrucksstark. Die partnerschaftlichen Qualitäten mit ihrer Pianistin Katharina Happel ließen keine Wünsche offen. Die Damen passten einfach zusammen. Der warme Celloton, die liedhafte Phrasierung und beider musikantischer Elan ergänzten sich wunderbar. Zu Schuberts "Arpeggione"-Sonate D 821 fanden sie den rechten Zugang aus der gekonnten Balance von schwelgerischer Innigkeit (Adagio) und herzhafter Frische."

Existenzieller menschlicher Schmerz - Franz Schuberts "Winterreise"

Cellesche Zeitung, 20.11.10

"Bariton Dietmar Sander und Pianistin Katharina Happel zogen die Zuhörer von Anfang an in ihren Bann. Sander hat eine Vielfalt an stimmlichen Möglichkeiten, die nie zum Selbstzweck werden. Mal singt er zart, innig, anrührend wie im "Wegweiser", mal mit ungeheurer Kraft, kerniger Stimme und Dramatik. In ganz leisen Passagen ist seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern, doch selbst dann ist sie durchdrungen von Wärme und einer Intensität, der man sich nicht entziehen kann. Happel ist ihm eine kongeniale Partnerin, die mit nuancierter Stimmführung die jeweilige Absicht des Sängers vorbereitet und mitgestaltet. Auch in den dramatischen Stücken "Rückblick" und Erstarrung" schafften es die Künstler, die von Schubert beabsichtigte Atemlosigkeit und Dramatik glänzend umzusetzen."